| Der Cousin von Manfred v. Richthofen wurde am 11. Oktober 1895 in Barzdorf,
Schlesien geboren. Eingetreten bei dem 4. von Schill Hussaren Regiment im
Jahre 1913, sah er die russische und französische Front. 1917 ging er
aber dann zu der Dt. Luftwaffe. Kurz vor dem Tod von Manfred kam er am 04.
April 1918 zur Jasta 11. Wurde zwischen dem 26. und 31. August 1918 aktiver
Kommandeur und beendete den Krieg mit 8 Abschüssen und dem Eisernen
Kreuz Erster und Zweiter Klasse. Nach dem Krieg studierte er
Ingenieurwissenschaft und trat im Jahre 1923 wieder in die Armee ein. Zwischen
den Jahren 1929 - 33 war er in Rom militärischer Attaché und
kam danach zur Luftwaffe. Während des spanischen Bürgerkrieges
1936-39 wurde er zum Staffelführer der Legion Kondor im Rang eines
Generalmajors ernannt. Während des 2. Weltkrieges wurde er in den Rang
eines Generalfeldmarschalls befördert und erhielt das Kommando über
das III. Fliegerkorps der 2. Luftflotte (1940). Er bekam das Ritterkreuz
des Eisernen Kreuzes (18. Mai 1940) und mit Eichenblättern (17. Juli
1941) für das Kommando über die Stuka Gruppe in Polen, Frankreich
und an der russischen Front. Er kommandierte die 2. Luftflotte in Italien
vom 12. Juni 1943 bis zum 27. Oktober 1944, als er wegen einer Gehirn Tumor
Operation ersetzt wurde. Er starb am 12. Juni 1945 an einem Gehirnschlag
während er in einem amerikanischen Gefangenenlager in Bad Ischl,
Österreich, interniert war. |