Rumpler C I


Rumpler C I

Höchstgeschwindigkeit: 152 km/h, Reisegeschw.: 130 km/h, Mercedes D.III(auch Benz Bz III wurde genutzt) mit 160 PS
Steiggeschwindigkeit: Steigt in 25 Minuten auf 3000 m
Dienstgipfelhöhe: 5000 m
Spannweite: 12,15 m
Länge: 7,85 m
Gewicht: Leergewicht: 793 kg, Fluggewicht: 1333 kg
Bewaffnung: 1 bewegliches 7,9 mm-MG (damals eine Neuheit) für den Beobachter und 100 kg Bomben
Einsatzdauer: Reichweite 600 km
Anmerkungen: Die Rumpler C I wurde 1915 als Aufklärer und Bomber gebaut (Bauzahl ist nicht bekannt, aber von der C.Ia stellte allein Hawa 387 in Lizenz her.) und von 1915-1916 produziert(Lizenzbau neben Hawa in Hannover auch bei den Germania-Flugzeugwerken in Leipzig) bzw. an der Westfront erfolgreich eingesetzt. Der Einsatz im Ausland z. B. 1917 in Mazedonien und Saloniki war auch von Erfolg geprägt, so soll die Rumpler C.I sich besonders in Palästina im Wüstensand dank ihres Daimler D.III-Motors (auch Benz Bz III wurde genutzt) bestens bewährt haben. Da die Rumpler aber nach den ersten Kriegsjahren als veraltet eingestuft wurde, konnte man sie in den folgenden Jahren nur noch als Schulflugzeuge einsetzten. Nach dem Krieg wurde die noch vorhandenen Flugzeuge zur zivilen Nutzung umgebaut und bereits 1919 als Passagierflugzeug eingesetzt. Eines der umgebauten Flugzeuge hatte sogar eine geschlossene Kabine für die beiden Passagiere. So erwähnt Pletschacher in „Die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen 1912-1919“, daß Franz Hailer mit einer Rumpler C.I von Oberschleißheim aus Richtung Zugspitze flog und erstmals auf dem Schneeferner unterhalb des Gipfels landete. Die Rückkehr konnte er allerdings wegen eines Propellerschadens nicht durchführen und so wurde die Maschine zerlegt und vom Bergungstrupp ins Tal gebracht. Auch soll eine bayerische Fluglinie 3 oder 4 Rumpler C I für zivile Zwecke genutzt haben.