Manfred von Richthofen Bildergalerie

Bildergalerie aus dem Leben des Jagdfliegers Manfred von Richthofen. Hierbei werden die jeweiligen Bilder detailliert beschrieben und teilweise die Entstehungsgeschichte beschrieben bzw. Hintergrundwissen aufgeführt.


manfred u. Lothar v. RichthofenManfred und Lothar von Richthofen vor einem Fokker Dr. 1.


M. u. L. v. Richthofen

Manfred und Lothar von Richthofen.


Trophäensammlung von Manfred v. Richthofen

Die Trophäensammlung von Manfred v. Richthofen – überwiegend Seriennummern der Flugzeuge. Hier sieht man leider nicht seine Pokalsammlung. Manfred v. Richthofen erhielt für jeden Abschuß einen silbernen Pokal in dem die Namen der abgeschossenen Piloten eingrafiert wurden. In den letzten Kriegsjahren wurde das Silber aber durch Zinn ersetzt.


auf Kur M. v. RichthofenHier sehen Sie Richthofen beim Auskurieren einer Kopfverletzung im Juli 1917 (Aufnahme während eines Krankenhausaufenthalts in Courtrai, links Schwester Käte Otersdorf). Nach dieses Verletzung war er nie mehr der, der er vor dieser war.


Dogge v. M. v. RichthofenManfred v. Richthofen mit seinem Hund „Moritz“. Einige Monate vor Manfreds Todestag hatte die große dänische Dogge ein Stück Ihres Ohres verloren als sie Richthofens Dreidecker hinterherhetzte, als dieser zum Start rollte, und dabei dem Propeller zu nahe kam. Nach dem Tod von Manfred kümmerte sich Leutnant Alfred Gerstenberg um die Dogge.


M. v. Richofen FlugvorbereitungenDie letzte Aufnahme am 21.04.1918, M. v. Richthofen wird vor dem Flug vorbereitet und entsprechend der Kälte mit warmer Kleidung versehen.


M. v. Richthofen Tod

Die letzte Aufnahme von Manfred von Richthofen nach seinem Tod. Nach dem Absturz wurde MvR von den Australiern geborgen- man transportierte ihn auf einem Stück Blechdach als behelfsmäßige Trage. Im Hauptquartier der AFC No 3 Squadron entschied dann Major Blake, daß ein Beweisphoto für den großen Fang angebracht wäre, welches Seargeant John Alexander machte. Er ließ dazu MvR auf seinem Blech festbinden (man kann die Stricke in sein Gesicht einschneiden sehen), ließ es dann an einen Pfosten lehnen und steckte einen abgebrochenen Schneidezahn wieder an seinen Platz. Um das entstellte Gesicht des Barons wieder erkannbar zu machen, beschmierte er es mit Backsoda (kein Mehl aber das macht es nicht besser). Brown hatte sich bei von Richthofens Anblick „vor der Soda“ übergeben müssen. Anmerkung: Das Foto wurde entsprechend verändert/verfremdet um nicht die volle Grausamkeit der Aktion darzustellen. Dennoch wollte ich die Entstehungsgeschichte und die damalige Vorgehensweise während des Krieges dokumentieren. Es bleibt meinen Lesern überlassen die Rückschlüsse hieraus zu ziehen und dies kritisch zu hinterfragen. Zur damaligen Zeit während des Krieges wurde dies leider bei einigen berühmten Personen praktiziert (siehe auch weiter oben die Trophäensammlung von Richthofen selbst).


Skizze Tod v. M. v. RichthofenAlexander machte auch noch eine Aufnahme von MvR’s Körper und eine Zeichnung (siehe hierzu das Bild) der tödlichen Schußwunde, weil er merkte, daß auf dem Bild der Maßstab fehlte.


A. R. Brown

Arthur Roy Brown – der Mann der vermutlich den „Roten Baron“ abschoß.


Begräbnis M. v. RichthofenSoldaten des australischen Fliegerkorps stehen Spalier, als Manfred von Richthofens Leichnam zu Grabe getragen wird.


Fokker Dr. I M. v. Richthofen

Der Dreidecker Fokker Dr. 1 von Manfred v. Richthofen mit der Typenbezeichnung 425/17 den er an seinem letzten Tag flog.


Nachbau Fokker Dr. 1 auf der HahnweideNachbau Fokker Dr. 1 auf der HahnweideNachbau einer Fokker Dr. 1 wie sie von Manfred von Richthofen geflogen wurde (aufgenommen auf der Hahnweide 2011).


Wrack Fokker Dr. 1 v. M. v. RichhofenEnglische und kanadische Offiziere begutachten die Trümmer des abgeschossenen Fokker Dr. 1 in dem Manfred von Richthofen starb. In der Bildmitte der kanadische Hauptmann A. R. Brown, der für sich in Anspruch nahm, Richthofen abgeschossen zu haben.


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