Lothar von Richthofen

27.09.1894 - 04.07.1922


Lothar von Richthofen
Siege: 40
Orden: Pour le Merite, Ritterkreuz des Königlichen Hausorden von Hohenzollern mit Schwertern, Eisernes Kreuz erste und zweite Klasse, Bayerischer Militär Merit Orden 4te Klasse mit Schwertern
Einheit: KG 4, Jasta 11
Rang: Oberleutnant
Flugzeug: Albatros DIII, Fokker Dr1, Fokker D VII
Der jüngere Bruder von Manfred von Richthofen wurde am 27.09.1894 in Breslau geboren. Vor dem Krieg trat er der Kavallerie bei und im August 1914 wurde er dem 4. Dragoner Regiment unterstellt. Im Jahre 1915 kam er dann zur deutschen Luftwaffe wo er ungefähr ein Jahr lang Beobachter beim KG 4 war bis er seine Pilotenlizenz bekam. Sein erster Einsatz als Pilot hatte er bei Manfred v. Richthofens Jasta 11 am 06.03.1917. Am 01. Mai wurde er vorübergehend zum Kommandant ernannt und am 10. erhielt er das Ritterkreuz des Königlichen Hausorden von Hohenzollern mit Schwertern. Als er am 13. Mai verwundet wurde bekam er einen Tag später den Orden Pour le Mérite. Nach seinem Krankenhausaufenthalt übernahm er wieder das Kommando der Jasta am 24.09.1917 bis er am 13.03.1918 wieder schwer verwundet wurde. Während dieses Zeitraumes wurde er durch den Abschuß des britischen Flieger Asses Albert Ball Ende 1917 berühmt. Als er zur Genesung im Krankenhaus sich aufhielt bekam er am 21. April 1918 die Nachricht vom Tod seines Bruders Manfred. Am 19.07.1918 kam er wieder zu seiner Jasta zurück und nach seinem 40 Sieg am 12.08.1918 (Sopwith Camel geflogen von John Summers) wurde er in seiner Fokker D VII über der Somme abgeschossen und wieder verwundet. Nach dieser Verwundung sah es nicht nach weiteren Einsätzen aus und so bekam er die Beförderung zum Oberleutnant als er im Krankenhaus lag. Er überstand den I. Weltkrieg und starb während eines Flugunfalls am 04.07.1922.

Es ist ein Bild verfügbarFoto der Absturzstelle des Dreideckers von Lothar v. Richthofen (13.03.1918).


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