Junkers G 31


Junkers G 31

Höchstgeschwindigkeit: 211 km/h; Reisegew. 180 km/h; 385 kw, BMW Hornet A
Steiggeschwindigkeit: 3 m/s
Dienstgipfelhöhe: 4.000 m
Spannweite: 30,3 m
Länge: 17,3 m
Gewicht: Leergewicht: 5.250 kg, max. Startgewicht: 8.500 kg
Einsatztyp: Transportflugzeug für 16 Passagiere
Einsatzdauer: 1.050 km
Anmerkungen: 1926 schuf Junkers ein dreimotoriges Verkehrsflugzeug mit der Bez. G31. Es ähnelte der G 24, unterschied sich von dieser bei fast gleicher Spannweite durch einen breiten und etwas längeren Rumpf sowie die Leitwerkkonstruktion. Der Prototyp flog erstmalig Anfang September 1926. Am 7.9. des gleichen Jahres wurde die Luftverkehrszulassung erteilt. Die Kabine bot großen Komfort: Bei Nachtflügen konnten die Sitze an beiden Seiten in zehn jeweils übereinanderliegenden Betten verwandelt werden. Die G 31 war das erste Verkehrsflugzeug, in dem ein Steward die Passagiere mit Speisen und Getränken versorgte. Die Lufthansa setzte die G 31 auf der Linie Berlin – Amsterdam – London ein. Die Österreichische Luftverkehrs AG beflog mit der G 31 die Linie Wien – Berlin. Von 1936 an bediente die G 31 nur noch die Linie Berlin – Hamburg. Auf Neuguinea wurden vier G 31 bis 1942 als Frachtflugzeuge verwendet. Diese Maschinen wurden durch eine 3,6 m breite und 1,52 m hohe Luke beladen. Insgesamt bauten die Junkers Werke 13 G 31 mit unterschiedlichen Triebwerken. Teilweise verwendete man als mittleren Motor ein stärkeres Triebwerk.