Hansa-Brandenburg W.29

Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h, 150 PS Benz Bz.III Sechszylinder Reihenmotor
Steiggeschwindigkeit: auf 3.000 m in 23 Min.
Dienstgipfelhöhe: 5.000 m
Spannweite: 13,50
Länge: 9,36 m
Gewicht: Leergewicht 1.000 kg, max. 1.495 kg
Bewaffnung: ein od. zwei starre, vorwärtfeuernde 7,92 mm LMG 08/15 MGs und ein schwenkbares 7,92 mm Parabellum MG im rückwärtigen Cockpit
Einsatzdauer: 4 Std
Anmerkungen: Ernst Heinkels Hansa-Brandenburg W.29 entstand aus dem Bedarf nach höherer Leistung bei den Jagd-Wasserflugzeugen, die die dt. Marine einsetzte. Die so entstandene Konstruktion war im Grunde eine Eindecker-Version der W.12, bei der alle Bautechniken beibehalten und deren Rumpf, Leitwerk und Schwimmer kaum geändert wurden. Der verstrebte Eindeckerflügel war tief am Rumpf angesetzt und bestand aus einer hölzernen Grundstruktur mit Stoffbespannung; seine Maße für Spannweite und Flügeltiefe wurde dadurch bestimmt, daß ungefähr die gleiche Tragflügelfläche der W.12 beibehalten werden mußte. Als Triebwerk diente bei den meisten der 78 gebauten Maschinen der Benz Bz. III Motor. Die Einsatztests erwiesen sich als zufriedenstellend und die W.29 gingen ab dem Frühjahr 1918 in Dienst. Dank ihrer verbesserten Manövrierfähigkeit wurden sie zu einem der erfolgreichsten Jagd-Wasserflugzeugen, die je von der dt. Marineflieger geflogen wurden.

W.33 des 1. Marienefliegergeschwaders, Suomen Ilmanviomat (finnische Luftwaffe)


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