Hansa-Brandenburg C.I

Höchstgeschwindigkeit: 158 km/h, 220 PS Benz Bz.IVa Sechszylinder Reihenmotor
Steiggeschwindigkeit: keine Angabe
Dienstgipfelhöhe: 6.000 m
Spannweite: 12,25 m
Länge: 8,45 m
Gewicht: Leergewicht 820 kg, max. 1.320 kg
Bewaffnung: ein schwenkbares 8 mm Schwarzlose-MG über dem rückwärtigen Teil des Doppelcockpits
Einsatzdauer: keine Angabe
Anmerkungen: Eine der ersten Konstruktionen von Ernst Heinkel für die Hansa und Brandenburgische Flugzeugwerke GmbH, die Hansa-Brandenburg C.I, wurde für die damalige Zeit in großen Stückzahlen gebaut, und die Fertigung lief nicht nur bei Brandenburg, sondern auch in Lizenz bei Phönix und Ufag in Österreich. Der konventionelle, zweistielige Doppeldecker in Holz und Stoffbauweise hatte einen schlanken Rumpf, bei dem das Triebwerk im Bug montiert war, der ein gemeinsames offenes Cockpit für den Piloten und den Schützen hatte und an dessen hinterem Ende ein verstrebtes Leitwerk angebracht war. Nach ihrer Indienststellung im Jahre 1916 kam die C.I bei der österreichischen Streitkräften zum Einsatz, und einige Maschinen flogen noch bis zum Ende des I. Weltkriegs. In ihrem langen Einsatzzeitraum gab es die C.I mit Triebwerken von 160 bis 230 PS und mit einer Vielzahl von Waffenausstattungen. Im Grunde bestanden diese immer aus einem schwenkbaren Maschinengewehr im rückwärtigen Teil des Cockpits. Bei späteren Versionen war jedoch ein vorwärtsfeuerndes Maschinengewehr in vers. Positionen montiert. Einige Maschinen wurden als leichte Bomber verwendet und waren mit Aufhängungen unter dem Rumpf oder dem unteren Flügel für den Transport von bis zu 100 kg leichter Splitter- oder Brandbomben ausgestattet.


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