Gloster Grouse


Gloster Grouse


Höchstgeschwindigkeit: 206 km/h in Meereshöhe; 230 PS Bentley B.R.2 Neunzylinder Umlaufmotor
Steiggeschwindigkeit: keine Angaben
Dienstgipfelhöhe: 5.790 m
Spannweite: 8,23 m
Länge: 5,79 m
Gewicht: Startgewicht 962 kg, Leergewicht 624 kg
Einsatztyp: ein Doppeldecker-Forschungsflugzeug
Einsatzdauer: 3 Std. und 45 Min.
Anmerkungen: 1923 wurde das Flugwerk des Gloster Demonstrationsflugzeugs Mars III/Sparrowhawk II als Grundlage für ein in privater Initiative entwickeltes Forschungsflugzeug verwendet, das eine neue, von Henry Folland entworfene Doppeldecker-Tragflächenkonfiguration erproben sollte. Die Flügel sollten die Eigenschaften von Eindecker- und Doppeldeckertragflächen vereinen und beim Start der Maschine Auftrieb geben; die unteren Tragflächen waren jedoch in einem geringeren Einstellwinkel angebracht als die oberen, so daß sie beim Horizontalflug keinen Auftrieb und nur sehr wenig Luftwiderstand verursachten. Damit dienten die oberen Tragflächen gewissermaßen als Eindecker-Flügel. Mit dieser Flügelkonfiguration erhielt die Mars III/Sparrowhawk II die neue Bezeichnung Gloster Grouse Mk I. Die Tests verliefen äußerst erfolgreich und führten zur Entwicklung der Gloster Grebe. 1924 wurde die Grouse mit einem 180 PS Armstrong Siddeley Lynx II Sternmotor modifiziert, um als Prototyp für ein zweisitziges Schulflugzeug zu dienen. Die Grouse Mk II war jedoch kein Verkaufserfolg.