Fokker D VII


Fokker D VII

Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h in Meereshöhe, 184 km/h in 3.000 m (9.843 fuss), DVIIF: 200 km/h auf 3.000 m (9.843 fuss) Höhe. 160 PS Mercedes Reihenmotor
Steiggeschwindigkeit: Steigt in 3,9 min auf 1.000 m (3.281 fuss), DVIIF: steigt in 2,5 min auf 1.000 m (3.281 fuss) Höhe.
Dienstgipfelhöhe: 20.000 – 23.000 fuss (6.096 – 7.010 m)
Spannweite: 8,90 m
Länge: 6,95 m
Gewicht: Bewaffnet 862 kg
Bewaffnung: 2 nach vorn gerichtete 08/15 Maxim MGs
Einsatzdauer: Etwas über 95 Liter 2 Std
Anmerkungen: Die Fokker D VII war eines der besten Jagdflugzeuge des I. Weltkrieges. Stärken: sehr stabile Maschine, hohe Steigfähigkeit, ausgezeichneter Horizontalfluggeschwindigkeit und gute Manövrierfähigkeit. Einige der ersten Prototypen wurden bei längerem Sturzflug instabil, und so wurde die D7 mit einem verlängerten Rumpf und einem feststehenden Seitenleitwerk versehen. Ihre wirkliche Stärke bestand in ihrer Leistungsfähigkeit in großen Höhen. Während die meisten anderen Jagdflugzeuge mit Annäherung an ihre Dienstgipfelhöhe zunehmend in Schwierigkeiten kamen, betraf das die D7 kaum. Manfred v. Richthofen empfahl nachhaltig, sofort die Produktion des neuen Jagdflugzeugs in großen Umfang anlaufen zu lassen. Über 400 wurden sofort bestellt, und das war nur der Anfang. Das Jagdgeschwader 1, Richthofens „Fliegender Zirkus“ erhielt die ersten D7 im April 1918. Bis zum Waffenstillstand wurden 760 Stück an 48 Jastas ausgeliefert. Insgesamt lagen bei den Herstellern Fokker und Albatros Bestellungen für 2.560 D7 vor. Die Flugzeugführer der Alliierten schienen die D7 in die gleiche Kategorie eingeordnet zu haben wie die Erinnerung an die gefürchten Eindecker. Der Respekt der alliierten Flugzeugführer dür die D7 kam in Artikel IV des Waffenstillstandsvertrages zum Ausdruck: Unter der militärischen Technik, die den Alliierten zu übergeben war, wurde die D7 in einer Extraposition genannt.