Fokker D.II, III, V


Fokker D.II, III, V

Höchstgeschwindigkeit: D.III: 160 km/h, 160 PS Oberursel U.III 14 – Zylinder Umlaufmotor
Steiggeschwindigkeit: auf 4.000 m in 20 Min.
Dienstgipfelhöhe: 4.700 m
Spannweite: 9,05 m
Länge: 6,30 m
Gewicht: Leergewicht 452 kg, max. 710 kg
Bewaffnung: ein od. zwei starre vorwärtsfeuernde 7,92 mm LMG 08/15 MG
Einsatzdauer: 1,5 Std
Anmerkungen: Die Fokker D.II basierte auf dem M.17 Prototyp hatte aber eine etwas reduzierte Flügelspannweite und einen Rumpf mit größerer Länge und verbesserten Kontouren. Die D.II hatte eine ähnliche Konstruktion und allg. Konfiguration wie die D.I; das Triebwerk war ein 100 PS Oberursel U.1 Umlaufmotor, über dem das einzige vorwärtfeuernde LMG 08/15 Spandau MG angebarcht war. Die D.II nahmen im Frühjahr 1916 den Einsatz auf, und es stellte sich bald heraus, daß ihre Leistung nicht hoch genug war, um es mit den neuen Modellen der Alliierten aufnehmen zu können. Die D.III stellte einen Versuch dar, die Leistung durch den Einbau des sehr viel stärkeren Oberursel U.III zweireihigen Umlaufmotors in eine verstärke Rumpfstruktur nach dem Entwurf der D.II zu verbessern, gleichzeitig wurde die erweiterte Spannweite der D.I übernommen und zwei Spandau MG montiert. Trotz dieser Neuerungen wurde die Leistung der D.III nur unwesentlich verbessert, und die Manövrierbarkeit war unverändert. Nicht nur war die D.III ihren Gegenstücken bei den Alliierten unterlegen, das Modell wurde auch durch die neuen Albatros und Halberstadt übertroffen, die inzwischen von der dt. Luftwaffe übernommen wurden. Obwohl das Flugzeug nicht viel während des Krieges eingesetzt wurde, flogen Piloten wie Boelcke, Richthofen und Udet es, und erreichten einige Siege damit. Insgesamt wurden fast 300 Exemplare der D.II und D.III gebaut; von den nach dem kurzen Fronteinsatz noch erhaltenen Maschinen gingen einige an die österreichisch – ungarische Luftwaffe, die meisten wurden jedoch an Fliegerschulen übergeben. Die Fokker D.V war eine entwickelte und verbesserte Ausführung der D.III mit einem 100 PS Oberursel U.I Umlaufmotor. Mit diesem Triebwerk war das Modell 1916 offentsichtlich nicht stark genug für die Westfront, daher wurden die meisten der mehr als 200 gebauten Exemplare zur Schulung von Kampfpiloten verwendet.