Dornier Do-B „Merkur“


Dornier Do-B „Merkur“

Höchstgeschwindigkeit: Reisegew. 175 km/h; 500 kw BMW VI Triebwerk
Steiggeschwindigkeit: keine Angaben
Dienstgipfelhöhe: 5200 m
Spannweite: 19,6 m
Länge: 12,8 m
Gewicht: Leergewicht: 2.280 kg, max. Startgewicht: 3.700 kg
Einsatztyp: Transportflugzeug für 6-7 Passagiere
Einsatzdauer: 1.000 km
Anmerkungen: Die Do-B war eine Weiterentwicklung der Komet III, von der sich im wesentlichen durch das stärkere Triebwerk und verschiedene Zellenverstärkungen unterschied. Der Erstflug war am 10.02.1925. Am 24. und 29. Juni 1926 stellte die Maschine mehere Weltrekorde auf. Unmittelbar nach ihrer Fertigstellung legte die Do-B eine 7000 km lange Strecke ohne Zwischenfälle zurück: Friedrichshafen – Berlin – Königsberg (heute Kaliningrad) – Moskau – Tiflis (heute Tbilissi) – Baku – Charkow. Im Jahr 1927 eröffnete die Maschine eine Flugverbindung über den Hindukusch von Taschkent nach Kabul. Ende 1926 war der Schweizer Pilot Mittelholzer mit einer Merkur auf Schwimmern in 97,5 Flugstunden von Zürich nach Kapstadt über Zentralafrika geflogen. Ab 1927 verkehrte die Merkur auf der ersten regelmäßigen beflogenen Nachtverbindung Berlin – Königsburg. Auch die DERULUFT setzte die Merkur auf der Strecke nach Moskau ein. Zahkreiche Flugzeuge dieses Typs wurden in Bolivien, Brasilien, Chile, Japan, Kolumbien, der Schweiz und der UdSSR geflogen.