DFW C V

Höchstgeschwindigkeit: 220 PS (auch schwächere Motoren mit 185 und 200 PS waren im Einsatz), 155 km/h; Reihenmotor Benz Bz IV
Steiggeschwindigkeit: Steigt in 4 Minuten auf 1.000 m, in 16,5 Min. auf 3.000 m, in 49 Minuten auf 5.000 m Höhe
Dienstgipfelhöhe: 5.000 m
Spannweite: 13,27 m
Länge: 7,9 m (oder 7,87 m)
Gewicht: 970 kg (leer), 1430 kg Fluggewicht (160 kg Besatzung, 136 kg Karftstoff/Öl und 164 kg militär. Last)
Bewaffnung: ein 7,9 mm MG 08/15 fest eingebaut nach vorne und ein 7,9 mm Parabellum-MG auf Drehkranz (500 Schuß pro MG) für den Beobachter sowie 100 kg Bomben
Einsatzdauer: 2,5 Std., Reichweite ca. 350 km bei Reisegeschw. von 140 km/h
Anmerkungen: 1916 flog die erste C V, ein zweisitziger Doppeldecker mit einem 200 PS Benz Bz. IV. Wegen ihrer guten Flugeigenschaften entwickelte sie sich bald zu einem der damals bei den Piloten beliebtesten Flugzeuge und wurde mit insgesamt 3000 Stück bis 1918 zum meistgebauten deutschen C Flugzeug überhaupt. Hersteller waren neben DFW auch Aviatik(als Aviatik C VI), Halberstadt und LVG. Nach Kriegsende dienten umgebaute C V als Passagierflugzeuge. Dafür wurden teilweise geschlossene Kabinen für zwei Fluggäste eingebaut, gleichzeitig der Pilotensitz offen gelassen. Damals hielt man den Kontakt zum Fahrtwind noch für notwendig, damit der Pilot das richtige Gefühl für die Fluglage und -geschwindigkeit bekam. Erst in den zwanziger Jahren begannen die Flieger gegen die kalten, zugigen und oft auch nassen Arbeitsplätze zu protestieren.

DFW C V 1916


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