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| Höchstgeschwindigkeit: | 226 km/h, Reihenmotor S.P.A. 6A mit 195 kW (265 PS) |
| Steiggeschwindigkeit: | keine Angaben |
| Dienstgipfelhöhe: | 7.000 m |
| Spannweite: | 9,10 m |
| Länge: | 8,10 m |
| Gewicht: | Leergewicht 690 kg, max. Startgewicht 940 kg |
| Bewaffnung: | ein Vickers-MG, Kaliber 7,7 mm |
| Einsatzdauer: | 3 Stunden und 15 Minuten |
| Anmerkungen: Diese Maschine wurde 1917 von der S.V.A. (Abkürzung
für die Initialen von Umberto Savoia und Rodolfo Verduzio und dem Namen
der Fabrik Ansaldo in Genua). Unterstützt wurden die Konstrukteure durch
Celestino Rosatelli um den Jagddoppeldecker für die italienische Armee
zu bauen. Die erste Serie S.V.A.4 war sehr schnell, aber auch sehr unbeweglich,
so daß sie als einer der besten Aufklärer des Ersten Weltkrieges
eingesetzt wurde. Bei der verbesserten S.V.A.5 wurde ein Vorrichtung für
eine Bombenladung eingebaut und sie hatte außerdem eine größere
Einsatzreichweite. Der Dichter und Flieger Gabriele D`Annunzio flog mit einer
dieser Maschinen 1918 über Wien um Luftaufnahmen zu machen. Die S.V.A.9
und 10 waren Zweisitzervarianten zur Schulung und bewaffneten Aufklärung.
Bei der S.V.A.3 verkürzte man die Spannweite, um sie als Abfangjäger
einzusetzen. Am 26. Februar 1920 wurde ein Fernflug unter Leitung des Leutnants
Arturo Ferrarin für S.V.A unternommen, wovon am 25. Mai zwei Maschinen
in Tokio ankamen. Einige Exemplare blieben sogar bis in die Dreißigerjahre
im Einsatz.
Technischer Hinweis: Die obigen technischen Daten beziehen sich auf die S.V.A4. |
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