Albatros D III

 

 



Albatros D III

Höchstgeschwindigkeit: 173 km/h in Meereshöhe, 154 km/h in 2.000 m (6.500 fuss), 149 km/h in 4.000 m (12.000 fuss) Höhe, 175 PS Mercedes Reihenmotor
Steiggeschwindigkeit: Steigt in 3,7 min auf 1.000 m (3.000 fuss), in 8 min auf 2.000 m (6.000 fuss) und in 12 min auf 3.000 m (10.000 fuss) Höhe.
Dienstgipfelhöhe: 18.000 fuss (5.486 m)
Spannweite: 9,02 m
Länge: 7,32 m
Gewicht: ca. 885 kg
Bewaffnung: 2 nach vorn gerichtete 08/15 Maxim MGs
Einsatzdauer: ca. 1,75 Std
Anmerkungen: Die Albatros ist mit einem 175 PS  Mercedes Reihenmotor ausgestattet und damit ein schneller Jäger, als Anderthalbdecker außerdem sehr manövrierfähig. Durch diesen Entwurf ergibt sich zudem ein größeres Blickfeld aus dem Cockpit. Die Albatros D3 war das wahrscheinlich beste im 1. Weltkrieg von den Albatros Werken produzierte Jagdflugzeug. Bei der Konstruktion versuchte man, die besten Eigenschaften der Albatros D2 und der Nieuport-Jagdflugzeuge, von denen die Deutschen so beeindruckt waren, einzuziehen. Die Grundkonstruktion der D2 wurde beibehalten, aber in Anlehnung an die Nieuport wurden die unteren Tragflächen viel schmaler gehalten, woraus ein Flugzeug mit besseren Geschwindigkeits- und Steigflugeigenschaften resultierte als die protzige D2. Die erste D3 tauchte im Januar 1917 an der Front auf, und bis zur Frühjahrsmitte waren alle Jastas an der Front entweder mit D2 oder mit D3 ausgerüstet. Im April 1917, dem „blutigen April“ für die Alliierten, war die D3 wahrscheinlich die Hauptursache für das Unheil der Alliierten. Seit Sommer 1917 wurden die D3 allmählich durch die D5 ersetzt, obwohl die Produktion der D3 erst zu Beginn des Jahres 1918 eingestellt wurde. Im November waren über 445 Albatros D3 an der Front eingesetzt. Gegenüber der D2 wurde auch der Kühler nicht mehr im Mittelbereich der Flügel angebracht. Dies verminderte das Risiko, daß sich der Pilot bei Kampfschäden mögliche Verbrühungen holte.