1914 – 1918 Der blutige April

„Der Kommander ist dafür verantwortlich, daß weder er noch einer seiner Piloten vom Feind überrascht wird. Ist er dazu nicht in der Lage, taugt er nicht als Führer“
Manfred von Richthofen, dt. Kampfflieger
TEIL 1

Anfang 1917 wurde durch die Einführung der deutschen Jagdstaffeln an der Westfront und den Einsatz der neuen Doppeldecker Albatros D. II und Fokker D. II die alliierten Flieger im verstärkten Maße in die Enge getrieben. Hierzu trugen auch die Kopie der alliierten Taktiken und Organisationsstrukturen auf deutscher Seite noch dazu bei. Die neuen Kampfflugzeuge der Deutschen, mit denen Sie jetzt in der Luft zu kämpfen hatten, waren teilweise besser oder auf jedenfall ebenso gut. Im Gegensatz dazu konnten die völlig veralteten alliierten Aufklärer der deutschen Entwicklungen nicht mithalten und sie wurden daher zwangsweise zu MG Futter.
So setzten z. B. die Engländer weiterhin auf die hoffnungslos veraltete Be2 Quirks. Aber auch der Ersatz der Be2, die RE8 genannt „Harry Tate“, erwies sich als völliger Fehlschlag und konnte in keiner Weise den Erwartungen entsprechen. Sie war langsam, leistungsschwach und alles andere als manövrierfähig. Piloten hatten große Schwierigkeiten, da sie schon bei der erst besten Gelegenheit zu trudeln begann und sogar die Landung zu einem Erlebnis machte. Doch war sie nicht nur strukturell schwach, sondern zeigte auch alarmierende Tendenz, nach Beschädigung in Flammen aufzugehen. Kurzum sie entpuppte sich als eines der schlechtesten Flugzeugmodelle des Ersten Weltkrieges.
Im Januar 1917 wurde dann die nächste Generation der deutschen Jagdflugzeuge an der Front eingesetzt. Insbesondere die verbesserte Albatros D. III sollte die nachfolgenden Monate dominieren. Die erste D3 tauchte im Januar 1917 an der Front auf, und bis zur Frühjahrsmitte waren alle Jastas an der Front entweder mit der Vorgängerin D2 oder mit D3 ausgerüstet. Die bewegliche und schnelle Albatros D. III traf die Alliierten völlig unvorbereitet und so waren Ihre eigene Ersatzmodelle für die Nieuports und Spad 7 noch nicht in ausreichender Stärke an der Westfront eingetroffen.
Zu den Ersatzmaschinen zählten die SE5 und die Sopwith Camel die aber nicht einmal Geschwaderstärke erreichten. So mußten sich die alliierten Geschwader mit den alten Flugzeugen noch eine Zeitlang herumplagen. Zum Glück hob sich die Moral, da sie wußten, daß die Deutschen am Boden kurz vor einer Niederlage standen. Die kurz zuvor noch glücklich beendete Schlacht um Verdun trug ebenso wie die an der Ostfront gut verlaufende Brussilow Offensive, bei der die österreichische Armee ohne Hilfe der Deutschen fast zerschlagen wurde, dazu bei. Man glaubte daher, daß Ende 1917 die Deutschen bezwungen sein würden und die vermeidlich letzte Schlacht schon in greifbarer Nähe sein würde. Der April 1917 aber machte alle diese Hoffnungen zunichte, am Boden sowohl auch in der Luft. Der Anfang wurde durch die Franzosen begonnen, als sie zu einer groß angelegten Offensive entlang des Chemin des Dames ausholten.
Hierdurch wurde natürlich auch der Luftkrieg von neuen entfacht. Diese Operation wurde aber zu einem Desaster. In nur 48 Stunden starben 120.000 Franzosen im Trommelfeuer der sehr starken deutschen Defensive. Das Unglück wurde noch durch die fehlenden Betten für die Verwundeten größer, da die Sanitätseinheiten nur für 10.000 Menschen Platz hatten. So mußten Tausende von Verwundeten qualvoll in den Stellungsgräben und Granattrichter sterben, ohne daß ein Arzt oder Sanitäter sie versorgen konnte. Natürlich folgte auf diese Tragödie was kommen mußte und die Disziplin in der französische Armee wurde schwer geschädigt. Es kam zu zahllosen Meutereien die sich wie ein Buschfeuer durch die Stellungen zogen, von der 6. Armee (sie war an der Chemin des Dames Offensive beteiligt) ausgehend durch den Rest der Truppen. Ende April befanden sich bereits 68 von 110 französische Infanterieeinheiten im offenen Aufstand. Es dauerte bis Juni, bis diese Unruhen niedergeschlagen werden konnten, aber der angerichtete Schaden war enorm und sollte den weiteren Verlauf des restlichen Krieges beeinträchtigen.
Die Moral in der französischen Armee blieb niedrig und so blieb ihr nur noch die Aufgabe der Verteidigung und bedingten offensiven Operation während des restlichen Krieges. In der Luft war der Verlauf nur ein weiteres Spiegelbild der Bodenkämpfe. Schließlich war die neuen Albatros D. III Jagdflugzeuge voll einsatzfähig und somit konnten die Jastas ihr ganzes Potential ausspielen. Außerdem hatten die Deutschen die Lehre aus der schlechten Luftkämpfen des vergangenen Herbstes gezogen und Ihre Taktiken entsprechend optimiert so daß sie die gewonnenen Erfahrungen gezielt einsetzen konnten. Als Bewährungsprobe für die Albatros sollte der Einsatz in Flandern positiv ausgehen. Hier versuchte Sir Douglas Haigs BEF sich gegen die deutschen Verteidigungsstellen bei Arras zu stellen, so daß das Royal Flying Corps diese Maßnahmen aus der Luft unterstütze.
Deshalb flogen in großer Zahl Aufklärer wie Quirks und Harry Tates entlang der Front um Artilleriestellungen auszumachen und diese Informationen weiterzugeben. Die aber in dieser Region auch eingesetzten Albatros Aufklärer griffen verstärkt die veralteten alliierten Aufklärer an und holten einen nach dem anderen vom Himmel. Auch die eingesetzten alliierten Kampfstaffel mit Ihrer veralteten Ausrüstung aus dem Vorjahr waren hierbei keine große Hilfe und konnten nicht effektiv eingesetzt werden. Der Ersatz für die abgeschossenen Piloten, war dazu noch zu schlecht ausgebildet, so daß er praktisch nur als Kanonenfutter diente und verheizt wurde. Auf die Folgen mußte daher nicht allzu lange gewartet werde und so sank die Moral rapide in den alliierten Aufklärungseinheiten als immer mehr Tote zu beklagen waren.
Dabei begann die Schlacht von Arras für die Briten eigentlich nicht schlecht, da sie durch Ihre 365 RFC Flugzeuge, ein Drittel davon waren Jagdflugzeuge, zahlenmäßig den Deutschen überlegen schienen. Auf deutscher Seite standen nämlich nur 100 Jäger und 100 sonstige Flugzeuge zur Verfügung. Als am 09.04.1917 die Arras Schlacht begann, gab es fünf deutsche Jastas in der Region. Diese Zahl stieg aber im Laufe der Schlacht auf acht an. Am Ende des Monats aber verloren die Briten 176 Maschinen, während auf deutscher Seite nur der Verlust von 21 Piloten und Crewmitglieder zu beklagen waren. Andere Zahlen sprechen von einem Verlust von 245 alliierter Flugzeuge die aufgrund von feindlicher Aktivitäten verloren gingen. 211 Besatzungsmitglieder wurden getötet oder vermißt, und 108 wurden in Gefangenschaft genommen. Die Franzosen verloren im April ungefähr 55 Flugzeuge. Die deutschen Piloten hatten 298 alliierte Flugzeuge zerstört, darunter 34 Ballons.
Von alliierter Seite wurde behauptet, daß 196 deutsche Flugzeuge zerstört und weitere 206 einsatzunfähig gemacht wurden. Die deutschen Aufzeichnungen, die unvollständig sind, zeigen Verluste von nur 76. Es ist daher sehr schwer exakte Zahlen des Kriegsverlaufs aufzuzeigen, aber eines ist klar die Verluste auf alliierter Seite waren bedeutend höher und somit ging der April 1917 als „Blutiger April“ in die Geschichte ein. Am schlimmsten aber traf es das Nieuport Geschwader No. 60 und 29 bei Douai, wo innerhalb von vier Wochen fast 100 Prozent der Sollstärke im Kampf verloren gingen. Zwar konnte durch den konstanten Nachschub an unerfahrenen Piloten die Nieuports weiterhin zur Patrouille eingesetzt werde, aber auch die Moral verringerte sich von Verlust zu Verlust weiter.
Doch Sie gaben den Kampf nicht auf und kämpfen mit der Unterstützung ihrer Flieger Asse, Billy Bishop und Albert Ball, weiter da sie annahmen auch die Deutschen würden von solchen Ausfällen betroffen sein. Ihre Situation wurde nicht gerade verringert als Anfang 1917 Manfred von Richthofen die Jasta 11 übernahm und diese zu einem schlagkräftigen und effektiven neuem Gegner formte. Bis April hatte er es geschafft die Jasta 11 zu einer Eliteeinheit zu machen und so konnten seine Männer in der Schlacht um Arras ihr Können gegen die Besten der Briten unter Beweis stellen. Richthofen gab hierbei das Tempo für seine Piloten vor und schoß nicht weniger als 20 britische Flugzeuge ab, die meisten davon wie zu erwarten war waren Quirks und langsame FE2s. Lothar von Richthofen stand dem nicht nach und erzielte 15 Abschüsse und Kurt Wolff erreichte sogar zwischen dem 6. April und 30. April 22 RFC Flugzeuge.
Die Abschußbilanz von Jasta 11 wurde noch durch Karl Almenröder mit weiteren 8 Abschüssen erhöht. Wenn man bedenkt, daß zum Zeitpunkt als Richthofen das Kommando über Jasta 11 übernahm diese noch keine Siege zu verzeichnen hatte so ist dies ein großartige Leistung. Nur ein Pilot namens Schäfer hatte nämlich, vor Eintritt in die Jasta, 11 Abschüsse erzielt. Erst unter der Führung von Richthofen erzielte die Jasta 11 zwischen Januar und März 1917 36 Siege und im April 89 Siege, was etwa einem Drittel der gesamten Verluste des RFC entsprach. Richthofen selbst beanspruchte davon 36 Siege und erhöhte seine Gesamtzahl auf 52, was ihm zum führenden Flieger Ass des Krieges machte, als er Anfang Mai auf Urlaub ging.


„Sie können nicht nachempfinden, wie sehr ich es hasse, die jungen Männer in diese harten Kämpfe zu schicken. Sie sind noch so unerfahren, daß sie noch nicht einmal wissen, wie sie sich selbst vernünftig schützen können. Wenn man sie losschickt, weiß man genau, daß einige von ihnen getötet werden. Aber es ist absolut unumgänglich, die Neulinge in den Kampf zu werfen, und wenn sie nicht zurückkommen, muß man gute Miene zum bösen Spiel machen.“
Major Charles J. Biddle, USAS
TEIL 2

H. A. Jones, der offizielle RAF Geschichtsschreiber, beschrieb von Richthofens Taktik und Führung folgendermaßen:
„Richthofens Aufgabe bestand darin, mit minimalen Verlusten an seinen eigenen Bediensteten den größtmöglichen Schaden anzurichten. Er wußte, daß an jedem zum Fliegen geeigneten Tag sehr viele Flugzeuge des RFC hinter den deutschen Linien fliegen würden. Er mußte nur selten Kämpfe suchen und konnte seine eigenen Entscheidungen treffen. Wenn es schien …, daß ein Kampf besser abzubrechen oder zu vermeiden war, zögerte er nie … war aus diesem Grund nicht nur extrem aktiv, sondern auch extrem schwer faßbar.“
So hatte die Jasta 11 und ihre Kollegen bis zum Ende des Monats April 443 britische Piloten verwundet oder getötet. Von den meisten verwundeten Piloten gingen viele wegen der offensive Flugweise der Briten hinter den deutschen Linien zu Boden und verbrachten daher den Rest des Krieges in deutscher Gefangenschaft. Somit hatte der Blutige April einschneidenden Einfluß auf den Luftkrieg. Deutlich wird dies an der Verschlechterung der durchschnittlichen Lebenserwartung eines RFC Piloten. So war diese noch 1916 bei 295 Kampfstunden aber nach dem April 1917 bereits auf bedenkliche 92 Stunden gesunken. Die Piloten, die diesen harten Luftkampf überlebten, waren Asse. Sie überlebten nur aufgrund ihrer außerordentlichen Fähigkeiten, was man von den Neulingen nicht gerade sagen konnte, da diese sozusagen nur das Fallobst für Männer wie Manfred von Richthofen oder Werner Voss bedeuteten. Gründe für den vernichtenden Sieg der deutschen Seite waren das Zusammentreffen verschiedener Kombinationen.
Erstens hatten die durchschnittlichen deutschen Piloten wesentlich mehr Erfahrung als Ihre Gegner. So wurde die Piloten im Herbst und Frühling in die Beherrschung der neuen Flugzeuge eingewiesen. Zusätzlich erhielten sie noch eine ausführliche Ausbildung zum Thema Flugtaktiken und – techniken.
Zweitens waren die deutschen Flugzeuge teilweise in technischer Sicht den alliierten überlegen. Dies wurde mit der Einführung der Albatros D. III noch vergrößert.
Drittens waren die Jastas in der Defensive und konnten sich ihre Gegner aussuchen, da sie mit schnelleren Maschinen operierten. So war es meistens für die deutschen Jasta Anführer üblich einen Kampf nur dann aufzunehmen, wenn sie einen Vorteil sahen und die gegnerischen Ziele eindeutig im Nachteil waren. Für die Briten war diese Vorgehensweise in den meisten Fällen tödlich bzw. sie mußten bei einer Konfrontation mit hohen Verlusten rechnen.
Viertens flogen die meisten Jastas über eigenem Gebiet. Dadurch konnten Sie die Gefahr der Gefangennahme, bei einer Beschädigung oder einem technischen Defekt, verringern. Zusätzlich begünstigte das Wetter bzw. die Windverhältnisse die deutsche Seite. Es war somit für die Deutschen einfacher aus einer ungünstigen Situation zu fliehen und die Briten hatten ein zusätzliches Problem wenn sie ebenfalls den Rückzug antraten.
Die Konsequenzen wurden daher von den Briten und Franzosen dahingehend getroffen, als sie versuchten den Rest des Frühlings damit zu verbringen, ihre neuesten Generationen von Jagdflugzeugen und Aufklären möglichst schnell und in ausreichender Menge in den Luftkampf zu werfen. So trugen allmählich die neuen SE5s, Bristol-Jäger, Breugets und Spad 13s dazu bei das Ungleichgewicht zu reduzieren. Auch die Versetzung des 56. Geschwaders, daß am 22.04.1917 die erste Patrouille flog, war ein entscheidender Faktor. Bei der Formation dieses Geschwaders hatte das RFC seine Abneigung gegen die Gruppierung von Klasse Fliegern in eine Eliteeinheit abgelegt und hatte aus ganz Frankreich die erfahrensten Flieger gesammelt.
So wurden von der anfänglichen Besatzung des Geschwaders sieben Piloten später Asse, außerdem wurden drei, die erst im Mai 1917 eintraten, ebenfalls Asse. Bis Kriegsende sollte das Geschwader 427 Siege verzeichnen können. Obwohl das 56. Geschwader nicht offiziell als „Anti Richthofen Geschwader“ genannt wurde, war es bald als solches in aller Munde und stellte vielleicht auch ein solches dar, da es die Luftherrschaft der Alliierten über Arras anstrebte. Interessanterweise verfolgte das 56. Geschwader bis zum Ende des Krieges die Jasta 11 später das JG 1 über die gesamte Front hinweg. Die deutsche Presse behauptete sogar, es wäre ein Kopfgeld auf Manfred von Richthofen ausgesprochen worden.
In der Zwischenzeit hatten die Deutschen auf der anderen Seite die ersten Kampffliegergruppe zusammengestellt, die die Jasta 3, 4, 11 und 33 in einer einzigen Kampffliegereinheit vereinte Diese Konzentration wurde später zu einem permanenten Jagdgeschwader. Es verlagerte sich entlang der Front und wurde immer dort eingesetzt wo es am dringendsten benötigt wurde. Diese Mobilität und die grelle Farbgebung der Flugzeuge führte später zum Namen Fliegender Zirkus. Im Sommer 1917 schließlich war es endlich soweit und die neuesten Flugzeuge der Alliierten und Deutschen waren gleich stark. In der nachfolgenden Zeit waren die technologischen Vorteile der einen oder anderen Seite nicht mehr so gravierend wie es in den letzten zwei zuvorgehenden Jahren immer wieder der Fall war.
Dies sollte die nachfolgenden Kämpfe über der Westfront für immer entscheidend verändern und so wurde der Luftkampf immer mehr zu einer Zermürbungsschlacht ähnlich der wie sie in den Gräben auf dem Boden ausgetragen wurde. Die früheren Helden wie Boelcke oder Immelmann, die allein durch ihre Einzelaktionen den Luftkampf entscheidend beeinflussen konnten, sollten für immer der Vergangenheit angehören und der Krieg entwickelte sich zunehmend zu einer reinen Schlacht der Zahlen. Diese Schlacht sollte aber immer mehr zum Nachteil der Deutschen werden, da die Alliierten allein durch ihre größere Anzahl an Flugzeugen die Deutsche durch zahlenmäßige Unterlegenheit in die Enge treiben konnten. Zwar konnten die Deutschen anfangs noch längere Zeit durch erfahrenere und besser ausgebildete Piloten dieses Debakel hinauszögern aber es war nur noch eine Frage der Zeit bis dies nicht mehr gelang.
Die Verluste der Alliierten waren zwar sehr hoch, die französischen und britischen Einheiten mußte jeden Monat 70 % – teilweise sogar 100 % hinnehmen, aber sie ließen sich trotzdem nicht von ihrer offensive Luftkriegsführung abbringen. Grund hierfür war die Hoffnung, durch verstärkten Druck gegenüber Deutschland dieses aufzureiben. Daß diese Taktik früher oder später auch Früchte trug kann aus dem weiteren Verlauf des Krieges im Jahre 1918 schließlich abgelesen werden. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg und der blutige Krieg ging weiter und forderte auch weiterhin seine Opfer. Zu diesen Opfern zählte nicht nur die normalen und noch unerfahrenen Piloten sondern auch zusehends einige der großen Asse des Ersten Weltkriegs wie z. B. Albert Ball am 07.05.1917 oder der junge Deutsche Werner Voss, der in einem sagenhaften Luftkampf gegen sieben Jagdflieger sein Leben lies. Beide Piloten gehörten zur einer immer mehr aussterbenden Art von Kampffliegern, die es immer wieder vorzogen allein auf Patrouille zu gehen und es geradezu haßten in Formation zu fliegen. Aber die Zeit der „Einsamen Wölfe“ war vorbei und der Krieg sollte immer mehr zu einer anonymen Schlacht der Staffeln und Geschwader werden.